Ein „Silent Hill“ komplett ohne Kämpfe? Bei „Shattered Memories“ ist genau dies der Fall. Ob das Spiel trotzdem Spaß macht, lesen Sie in unserem Review ...
Der letzte Teil der „Silent Hill“-Reihe für die PlayStation 2 ist erschienen und macht vieles anders als seine Vorgänger. Während in „The Room“ viel auf Kampf und Action gesetzt wurde, so sind nun wieder Rätsel an der Reihe. Der Kampf wurde komplett gestrichen, wodurch Sie vor Monstern nur noch flüchten können.Die stille StadtAls „Harry Mason“ sind Sie im verschlafenen Städtchen „Silent Hill“ unterwegs, um nach Ihrer Tochter Cheryl zu suchen. Hierfür sind Sie nur mit Ihrer Taschenlampe sowie einem Mobiltelefon ausgerüstet, was angesichts der Ereignisse rund um die Stadt etwas wenig erscheint, da sich auch dunkle Kreaturen hier aufhalten.
Doch vor allem Spielspaß steht (eine komplette Neuerung für so ziemlich alle Spiele) ein Persönlichkeitstest an. Hier müssen Sie angeben, ob Sie schnell Freunde finden, eher kompliziertere Wege bevorzugen, Sex im Rollenspiel hatten oder auch gerne mal trinken. Dies alles wirkt sich direkt oder indirekt auf das Spielerlebnis aus, doch dazu später.
Zunächst müssen Sie nämlich in der Kleinstadt unzählige Rätsel lösen, Entscheidungen treffen und vor Monstern weglaufen. Auch hier wird dem Spieler nicht komplett vorgegeben, was zu machen ist. Gehen Sie zum Beispiel an einem Punkt im Spiel nach links oder rechts, so befinden Sie sich entweder in einem TV-Geschäft oder Bekleidungsgeschäft.
Auch dies hat wiederum Einfluss auf das Spiel selbst, da Sie hier komplett anderen Monstern begegnen und nicht überall dasselbe erleben. Sobald Sie sich danach in das Geschäft begeben haben, werden relativ simple Geschicklichkeitseinlagen verlangt, wobei dies ja nur der Beginn des Geschehens ist.
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